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Gracias a Dios

„Gracias a Dios” bedeutet in Spanisch „Dank sei Gott“ und ist außerdem der Name der Region im Osten Honduras, in der wir bald arbeiten werden.

Vor ca. 1 Monat konnten wir in den USA alle Dinge gut abschließen: Christoph absolvierte sein letztes Flugtraining in einer Cessna 206 erfolgreich und wir sagten auf Wiedersehen zu vielen lieb gewonnenen Freunden. Das Übersiedeln nach Honduras bedurfte sicherlich die meisten Vorbereitungen von allen unseren bisherigen 10 Umzügen: Wasserfilter, Medikamente, Mosquito Schutz, Überlebensausrüstung etc. Für ein Leben im Busch möchten wir einfach so gut wie möglich ausgerüstet sein.

Leider haben wir 3 Tage vor unserer Abreise erfahren, dass unser Baby in der 17. SSW gestorben ist und Nina musste noch kurzfristig operiert werden. Wir sind traurig und enttäuscht, wissen aber gleichzeitig auch, wo unser Baby jetzt ist und finden bei Gott Trost.

Seit 3 Wochen sind wir nun schon in Siguatepeque, Honduras. In den ersten 3 Monaten leben wir etwas zentraler, um alle Behördenwege zur Erlangung unserer Aufenthaltserlaubnis erledigen zu können. Zeitgleich befassen wir uns intensiv mit Spanisch, um die Menschen in ihrer Herzens Sprache erreichen zu können. Gegen Mitte des Jahres planen wir unseren Umzug nach Rus Rus.

Die Eindrücke unserer ersten Zeit hier in Honduras, versetzen uns wieder um 10 Jahre zurück in die Zeit in der wir in Mittelamerika waren. Die Straßen hier sind voll von Müll, und der wird teilweise in großen Mengen auf der Autobahn verbrannt. Am Markt geht es turbulent zu, Straßenverkäufer präsentieren ihr Obst, Gemüse aber auch Fleisch und Fisch in der Hitze. Der Verkehr ist nur scheinbar durch Ampeln und Schilder geregelt, in Wirklichkeit ist alles erlaubt. Am gefährlichsten sind rasende Motorräder von hinten und das Rechtsüberholen. Auch an mehrere Personen inklusive Kinder auf Motorrädern ohne Helme aber auch Hunde, Kühle und Pferde mitten auf der Straße gewöhnen wir uns allmählich. Die alltäglichen Arbeiten dauern viel länger als in Europa/Amerika: Chlorreinigung von Obst und Gemüse,  mehrmals täglich Befüllen des Wasserfilters, Wäsche waschen… Da wir gerade in der Trockenzeit sind, ist Wasser hier eine Rarität und wird rationiert. Momentan haben wir 1-2x/Woche Wasser von der Stadt. Dazwischen versorgt uns ein Tanklaster mit braunem, sandigen Wasser. Die Situation ist anstrengend, aber wir lernen mit weniger auszukommen und sind erstaunt wie sauber man sich nach einer Dusche mit 3 Bechern Schmutzwasser fühlt. Auch gibt es nicht wirklich ein “schnell”, alles dauert länger und wenn man mehr will als nur Lebensmittel ist das meist mit einer längeren Suche verbunden. Aber seit dieser Woche haben wir einen kleinen Staubsauger.

Wir sind Gott dankbar für jeden Tag, für seine Versorung und seine Bewahrung in allen Dingen. Seit dem wir hier sind hatten wir schon mehrere medizinisch bedenkliche Zustände unserer Kinder. Die medizinische Versorgung und der hygienische Standard sind hier weit entfernt von dem in Europa und Amerika, was uns schon öfter besorgt. Wir aber vertrauen auf Gott.

Immer mehr wird uns bewusst wie beschützt und bereichert wir in Österreich leben durften und merken „man kann es nicht als selbstverständlich erachten“.

Bitte betet mit uns für:

  • Übernatürlichen Schutz vor Tropenerkrankungen, Gewalt, anderen Gefahren
  • Gutes Zusammenarbeiten und –leben im Team
  • Einen sicheren Umzug in das sehr abgelegene Dorf Rus Rus, in Gracias a Dios
  • Dass wir vielen Menschen helfen und sie für Gott erreichen können

 

Danke und „Dios les bendiga“ (Gott segne euch!)

 

Eure Familie Hochenburger

Christoph, Nina, Tobias, Elia, Aaron und Elise

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  1. Die Hochis in Honduras, lange hats gedauert, und ich freu mich das ihr fast am Ziel seid!
    Freue mich schon wieder auf ein Wiedersehen/hören. Nur einer kann dies alles so führen wie es bei euch der Fall war/ist. Wir lieben euch!

  2. Seid getrost und unverzagt, fürchtet euch nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen; denn der HERR, dein Gott, wird selber mit dir ziehen und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen.
    5 Mose 31:6

  3. Gottes Segen euch Allen.
    Bete jeden Tag für euch zu unserem Herrn Jesus, um Bewahrung und Schutz.

    Eine traumhafte Homepage.
    Liebe Grüße

  4. Hallo ihr Lieben
    Nina wie geht es dir.
    Wünsche euch Trost und Frieden.
    Es ist für mich gar nicht vorstellbar so zu leben und zu reisen , ihr seid von Gott Berufene. Das habe ich schon gesehen wie ihr in der Freikirche Traun ward.
    Rüstet euch jeden Tag
    Im Gebet verbunden
    Susanne
    Wir werden auch in der gebetsstunde für euch beten
    Alles Liebe
    Susanne

  5. Wir denken immer wieder an euch.
    Liebe Grüße aus Innsbruck

  6. Hallo, danke für den Rundbrief, es ist eine großartige Arbeit der ihr euch stellt. Um Menschen zu erreichen muss man dort leben wo sie sind. Ich muss ehrlich gestehen ich wäre nicht so mutig.
    Ja, hier in Linz hat man alles und weit mehr als man wirklich benötigt.
    Ich bete für euren Schutz, Bewahrung, Gesundheit und täglichem Vertrauen auf Gott.
    Seid umarmt.