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Frühling 2022

Liebe Freunde!

Der letzte Rundbrief ist schon länger her, das tut uns leid. Wir haben unsere Internetverbindung über ein nikaraguanisches Mobilnetz, das in den letzten Monaten so gut wie gar nicht funktionierte. Momentan sind wir in der Zivilisation, wo wir eine gute Verbindung haben.

In den ersten Monaten in Rus Rus arbeitete Christoph an vielen Instandhaltungsprojekten. Die Gästezimmer im Krankenhaus wurden repariert, um Teams beherbergen zu können, Strommasten wurden ersetzt, die Generatoren gewartet und unser eigenes Häuschen bewohnbar gemacht.

Für etwa 3 Monate hatten wir einen motivierten Helfer aus Deutschland auf Besuch, wir konnten allen zeigen was europäische Effizienz bedeutet.

Wir freuen uns mit den ca 30 lokalen Kindern in der Sonntagsschule Gottes Wort erforschen zu können, haben einen wöchentlichen Männer- und Frauenbibelkreis und ein zweiwöchentliches Dorf-Kino. Es ist ein Segen für uns, Beziehungen mit den lokalen Misquito aufzubauen, zu pflegen und füreinander zu beten.

Im Krankenhaus Rus Rus werden täglich einige Patienten von 2 honduranischen Krankenschwestern versorgt. Wenn es über eine einfache Basisversorgung hinausgeht, können wir die Patienten über Land- oder Luftweg evakuieren.

Ein Highlight im Krankenhaus war die Entbindung einer Risikoschwangerschaft, für die ein Abtransport zu spät gewesen wäre. Es war schön ein gesundes Baby, derart abgelegen und unter einfachsten Bedingungen, in der Welt begrüßen zu dürfen, dennoch versuchen wir Schwangere im Allgemeinen einige Wochen vor dem Geburtstermin abzutransportieren.

Einer von Christophs Notfallflügen war ein Mann, der nach einen Pferdetritt auf die Brust, an innere Blutungen durch einen Leberriss litt. Aufgrund der abgelegenen Lage kam er erst 8 Tage nach dem Unfall abends bei uns an. Wir konnten ihn am nächsten Tag in die Klinik in Ahuas bringen, wo er sofort eine lebensrettende Notoperation erhielt.

Im März hatten wir für eine Woche ein Ärzteteam im Krankenhaus Rus Rus zu Gast. Durch Allgemeinmediziner, Zahnärzte, Krankenpfleger und Medikamente, erhielten viele Menschen im Umkreis die Chance eine medizinische Versorgung zu bekommen.

Während dieses Einsatzes wurden viele Krebsabstriche durchgeführt, eine Routineuntersuchung, die für uns Österreicher selbstverständlich ist, jedoch für die meisten Frauen in La Mosquitia ihr Leben lang unmöglich ist. 3 Frauen waren positiv und erhalten nun eine entsprechende Folgebehandlung.  Einer anderen Patientin mit einer stark fortgeschrittenen Schilddrüsen Erkrankung, konnten wir in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus “Loma de Luz” und dank eurer Unterstützung eine chirurgische Behandlung ermöglichen.

Nina ist jeden Tag mit Homeschooling, Gemüsegarten, Hühnern, Haushalt und den verschiedenen Anliegen der lokalen Frauen beschäftigt. Oft stehen auch fremde Personen vor unserer Türe, die medizinische Hilfe suchen. Sie ist für die Krankenhausapotheke zuständig und hat im März die Ärzte, Medikamente und Nahrungsmittel für den Hilfseinsatz organisiert.

Wir freuen uns, euch mitteilen zu dürfen, dass wir Anfang August Nachwuchs erwarten.

Wir werden Anfang Juni zurück nach Österreich reisen. Wenn du Interesse hast, mehr über unser Leben und die Arbeit in Rus Rus zu hören und sehen, kannst du dich gerne bei uns melden. Wir besuchen dich gerne.

Abschließend dürfen wir euch noch ein kurzes Video von unseren Kindern präsentieren.

Alles Liebe,
Familie Hochenburger

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  1. As always, we enjoyed this update! We’re praying for you, Hochenburgers!

  2. Ganz herzlichen Dank für euer Video! Ich möcht`s in der Kinderstunde abspielen!
    Es ist genial um zu erklären, was ein Missionar so alles macht und wie`s den Kindern dabei geht!
    Seid gesegnet von unserm Herrn! Für die Heimreise alles Gute und

  3. God Bless all of you and the work you are doing in Rus Rus. Love seeing the children and congratulations on your up coming birth. Praying God blesses you with a healthy baby and continues to bless your missionary work.
    Love in Christ,
    Sharon Cox
    Member of Mt. Zion Baptist Church

  4. Thank SO much for this update, Hochenburger Family. I especially loved the video, hearing from the kids, and “seeing” where you are living. Blessings to you guys! Though we’ve only met once, we feel like we know you because we are good friends with your parents (*smile*)